Konzept

Das Konzept

Die Gedankenwohnung ist ein Gedankenspiel und eine praktische Methode. Ihre Grundidee: Jeder Gedanke bekommt einen Raum. Das Aufmerksamkeitszentrum bleibt frei für das, was gerade wirklich dran ist.

Die Grundidee

In ein volles Parkhaus kann man nicht einfahren. Das gilt auch für den Kopf: Wenn zu viele Gedanken gleichzeitig Einlass verlangen, kommt kein einziger wirklich an.

Die Gedankenwohnung löst das nicht durch Willenskraft, sondern durch Räume. Man baut sich in Gedanken eine Wohnung — mit benannten Zimmern für verschiedene Gedankentypen. Dann lädt man die Gedanken ein und kehrt zum Aufmerksamkeitszentrum zurück.

Exzentration

Der Begriff für diesen Mechanismus ist Exzentration: erst auslagern, dann konzentrieren. Man exzentriert zuerst — verlagert Gedanken an die Peripherie — damit die Mitte frei wird.

Exzentration genauer erklären

Woher kommt es?

Die Gedankenwohnung ist in der therapeutischen Praxis entstanden. Johannes Faupel hat das Modell entwickelt, weil er es selbst brauchte — und weil es in Therapiesitzungen auftauchte, bevor er fertig erklärt hatte, was es war.

Über Johannes Faupel

Was es nicht ist

Die Gedankenwohnung ist keine Therapie und keine Meditationstechnik. Man muss nicht stillsitzen. Man kann die Wohnung auch mitten in einer Präsentation aufsuchen — in Bruchteilen eines Gedankens.

Gedankenwohnung ist ein Selbsthilfekonzept, das therapeutische Arbeit ergänzen kann. Wenn professionelle Hilfe gebraucht wird: bitte in Anspruch nehmen.

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